Qualitätssicherung OKL
Freitag, 05. Oktober 2007
OK Lüdenscheid Qualifizierung 2006/7/8/9Konzept für die Evaluierung im peer-review-Verfahren
beim OK Lüdenscheid
„Die Offenlegung der eigenen Prüfungsmethoden und Standards sowie des Qualitätssicherungssystems gegenüber unabhängigen Dritten schafft Transparenz und sichert das Vertrauen in die Qualität.“
Das OKL-Konzept:
Überprüfung im Rahmen der Evaluation oder der Qualitätssicherung durch Gleichgestellte („peers“) d.h. externe, nebenamtlich tätige Fachleute, die von Fall zu Fall dafür gewonnen werden. Die „peers“ haben keine formale übergeordnete oder Kontrollfunktion.
Präambel
Medien sind einem zunehmenden Wettbewerb ausgesetzt und um in diesem Wettbewerb zu bestehen und Maßnahmen zur Qualitätssicherung und –verbesserung setzen zu können, bietet sich das peer-review-Verfahren durch Spezialisten (Peers) zur Schaffung von Entscheidungsgrundlagen im Sinne eines qualitativ-bewertenden Verfahrens der Ziele und Schwerpunkte des OK Lüden-
Scheid als eine sinnvolle Hilfestellung an – unter Wahrung des lokalen Stellen-
Wertes.
Das Verfahren kann nur eine Grobevaluation für den OK Lüdenscheid darstellen, welches mit Hilfe von Fachleuten konzipiert und eigenständig finanziert wird.
Intention des zu entwickelnden Konzeptes
Eine für alle Beteiligten vorteilhafte Durchführung des Evaluierungsprozesses hängt im wesentlichen von der Akzeptanz durch die zu evaluierenden Einheiten ab, deshalb soll die Kommunikation mit den Beteiligten sehr offen gestaltet sein.
Alle Beteiligten erhalten die Möglichkeit der Stellungnahme und damit Einfluss-
nahme auf die Planung des Evaluierungsverfahrens. Das so erarbeitete Konzept wird vom OK Lüdenscheid dann beschlossen.
Zuständigkeiten/Gegenstand/Verfahren
Das zentrale evaluierungszuständige Organ des OK Lüdenscheid ist die Fachgruppe zusammen mit dem Vorstand des OK Lüdenscheid. Ihm obliegt die Veranlassung von Evaluierungen und der Veröffentlichung von Evaluierungs-
Ergebnissen. Gegenstand von Evaluierungen können die Aufgaben und das gesamte Leistungsspektrum des OK Lüdenscheid umfassen. Die Beteiligten haben die für die Evaluierungen erforderlichen Daten und Informationen zur Verfügung zu stellen und sind zur Mitwirkung verpflichtet. Evaluierungen haben nach fachbezogenen internationalen Evaluierungsstandards zu erfolgen und sind in drei Abschnitte geteilt:
Selbstbeschreibung der zu evaluierenden Einheiten
Besuch durch die externen Gutachter vor Ort
Bericht der Gutachter mit Bewertung der Tätigkeiten
Ziele und Gegenstand des Evaluierungsverfahrens
Grundsätze des Evaluierungsverfahrens
Ablauf des Evaluierungsverfahrens
Konsequenzen
Zeitplan Mai 06 - Mai 09
OK Lüdenscheid Qualifizierung 2006
Konzept für die Evaluierung im Peer-Review-Verfahren
beim OK Lüdenscheid
Peer Review 7
Termin:16.8.06
Ort: Bürgermedienwerkstatt Bahnhofstr. 10, Meinerzhagen
Zeit: 14.00 - 18.00
Vorbesprechung
IV. Ziele und Gegenstand des Evaluierungsverfahrens
In der Fachliteratur sind als allgemeine Ziele von Evaluierungen folgende Punkte als verbindlich zu verstehen:
1. Allgemeine Zielsetzungen
- Gewinnung von Entscheidungsvorgaben für Planungen und für eine
Leistungsbezogene Mittelvergabe
- Schaffung eines Klimas erhöhter Verantwortlichkeit
-
- Auslösen von Reflexionsprozessen und Maßnahmen zur Qualitätsver-
Besserung
- Erhöhung der Transparenz über die Tätigkeiten des OK’s und Ver-
Wendung der entsprechenden öffentlichen Mittel
- Induktion von Entscheidungsprozessen
OK Lüdenscheid Qualifizierung 2006
Konzept für die Evaluierung im Peer-Review-Verfahren
beim OK Lüdenscheid
Peer Review 8
Termin:30.8.06
Ort: Bürgermedienwerkstatt Bahnhofstr. 10, Meinerzhagen
Zeit: 14.00 - 18.00
Vorbesprechung
4. Verfahren
Evaluierungen haben nach fachbezogenen internationalen Evaluierungsstandards
Zu erfolgen. Evaluierungsverfahren sind in drei Abschnitte geteilt,
die Selbstbeschreibung der zu evaluierenden Einheiten
der Besuch durch die externen Gutachter vor Ort
der Bericht der Gutachter mit Bewertung der Tätigkeiten
a. Selbstbeschreibung
Die Selbstbeschreibung der zu evaluierenden Einheiten (Redaktionsgruppen) hat die be-
Stehenden Ziele und Schwerpunkte in der Bürgermedienarbeit darzustellen, auf die von den
Externen Fachleuten vorgegebenen Fragestellungen einzugehen und die Stärken und Schwächen der Einheiten in Bezug auf die genannten Ziele zu analysieren.
Folgende Einheiten (Redaktionsgruppen) sind im Verfahren zu evaluieren:
- Das Potenzial der Jugendkultur - 50’er Jahre
- Das Potenzial der Jugendkultur - 60’er Jahre
- Das Potenzial der Jugendkultur - 70’er Jahre
- Projekt-TV: Geschichtswerkstatt
- DBS – Duo-B-Show – Talk, Comedy & Travel
- RAT TRAP – Retro-Sound-Quizz
- Sport-TV
- Leben + Arbeiten
- Natur + Umwelt
- Kunst + Kultur
- Event-TV
- Nachtsicht
- Media-TV-all about lokal
- Internet-TV
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